Anwenderberichte

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RS Components schützt unverzichtbare Fördersysteme mit Maschinenüberwachungssensoren von Pressac

RS Components verwendet die CT-Klemmen von Pressac zur Überwachung der Stromversorgung der Förderanlage. Ein Anstieg der Stromaufnahme kann auf eine Überlastung der Elektromotoren hindeuten. So kann frühzeitig eingegriffen und ein unter Umständen sehr kostspieliger Ausfall verhindert werden.

Hintergrundinformationen

Mit Niederlassungen in 32 Ländern ist RS Components der weltweit größte Händler für Elektro-, Elektronik- und Industriekomponenten. Das Angebot umfasst rund 500.000 Produkte von 2.500 führenden Anbietern und wird über Katalog und Fachhandel sowie über die E-Commerce-Plattform rs-online.com vertrieben. In Vertriebszentrum des Unternehmens im britischen Nuneaton treiben gut 2.000 Elektromotoren die Bänder der insgesamt über 7 km langen Förderstrecke an. Zehntausende von Aufträgen werden hier täglich bearbeitet, sodass die Kosten für einen größeren Ausfall leicht in die Millionen gehen können.

Die Herausforderung

Das Kommissionieren und Ausführen von Aufträgen ist bei RS eine gewaltige Arbeitsleistung. Dass alle Lieferungen termingerecht das Gelände verlassen, hängt dabei vollständig von der motorbetriebenen Förderanlage ab. Die Antriebsmotoren müssen daher unbedingt in einwandfreiem Zustand gehalten werden – nicht nur, weil sie dadurch sparsamer sind, sondern vor allem wegen der möglicherweise katastrophalen Folgen eines Ausfalls. Nach Angaben von Deloitte sind 42 % der Ausfallzeiten in der Industrie auf Maschinendefekte zurückzuführen. Das Facilties Management identifizierte die Senkrechtförderer, die während der Abarbeitung der Aufträge die Umverpackungen zwischen den Etagen aufwärts bzw. abwärts bewegen, als die beiden wichtigsten Elemente der Förderanlage. Durch Überwachung des Zustands und der Leistung dieser beiden Anlagenkomponenten ließen sich die Wartung nach Bedarf planen und kostspielige Ausfälle vermeiden.

Die Lösung

Die drei wichtigsten Indikatoren für den Zustand eines Motors sind Schwingungen, Temperatur und Stromaufnahme. Jegliches Auswandern aus dem normalen Wertebereich kann auf einen Defekt oder bevorstehenden Ausfall hinweisen, sodass die Beobachtung der Stromaufnahme Aufschluss über den aktuellen „Gesundheitszustand“ des Motors gibt. Die Bedienkonsole der Motoren wurde daher mit den Pressac-CT-Klemmen ausgerüstet: Diese wurden einfach nur um den Leiter geklemmt. Dann wurde der Sender montiert und mit dem Asset-Management-System verbunden. Die gesendeten Daten werden in Form eines Dashboards im Leitstand des Gebäudes in Echtzeit angezeigt. Abweichungen vom Normalbetrieb lösen einen Alarm aus und erzeugen automatisch einen Arbeitsauftrag.

Das Resultat

Nachdem RS Components nun laufend über den Zustand der Elektromotoren informiert ist, lässt sich die Wartung nach Bedarf planen. Bei Unregelmäßigkeiten kann die betreffende Maschine schnell kontrolliert und ggf. instandgesetzt werden, bevor es zu größeren Problemen kommt Deloitte zufolge kann diese so genannte „Predictive Maintenance“ oder vorausschauende Instandhaltung die Betriebszeit und Verfügbarkeit der Anlagen um 10 % bis 20 % erhöhen und die Wartungskosten insgesamt um 5 % bis 10 % reduzieren.

„Die Kettenspannung kann manchmal ein Hinweis sein, aber ansonsten ist die Beobachtung dieser Daten die einzige Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten bei einem der Motoren zu erkennen. Dadurch, dass wir den Betrieb jetzt in Echtzeit überwachen, haben wir wesentlich bessere Möglichkeiten, kritischen Situationen vorzubeugen.“

Neil Burrows, Facilities Manager bei RS Components

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